Über dieses Projekt

Warum ich diese Seite gebaut habe

Ein Vater, zwei Kinder, tausend Diskussionen über Bildschirmzeit — und die Suche nach Antworten, die im Alltag wirklich funktionieren.

Ich bin Felix Weipprecht, KI Solution Designer und Berater aus Bietigheim-Bissingen. Seit über 20 Jahren arbeite ich an der Schnittstelle von Technologie und Mensch — von E-Commerce über digitale Transformation bis hin zu KI-Lösungen. Ich betreibe KILUMI, eine KI-Lernplattform für Kinder von 4 bis 16, und Digital Zentral, ein Magazin für digitale Innovation.

Aber das Wichtigste: Ich bin Vater von zwei Kindern, 7 und 10 Jahre alt. Und ich kenne den Alltag, den du wahrscheinlich auch kennst.

Felix Weipprecht — Gründer von nurnochkurz.de

In meinem Umfeld — bei Freunden, in der Schule, auf dem Spielplatz — begegnet mir dieses Thema ständig. Eltern, die unsicher sind. Kinder, die nicht aufhören können. Familien, die sich wegen Bildschirmzeit streiten. Es ist eines der drängendsten Alltagsthemen unserer Zeit, und trotzdem gibt es kaum praxistaugliche Hilfe.

Als jemand, der aktiv Technologie und Medien in die Welt bringt, fühle ich eine besondere Verantwortung. Wer digitale Produkte erschafft und Kinder für Technologie begeistert, muss auch dafür sorgen, dass junge Menschen lernen, damit gesund umzugehen. Innovation ohne Verantwortung ist nur die halbe Wahrheit.

Das Tablet beim Abendessen. „Nur noch kurz!“ — zum dritten Mal. Die Diskussion, ob eine halbe Stunde jetzt wirklich eine halbe Stunde war. Das ungute Gefühl, wenn man abends denkt: War das jetzt zu viel? Mache ich das richtig? Bin ich zu streng — oder zu locker?

Ich habe nach Hilfe gesucht. Was ich gefunden habe, war meistens eines von zwei Extremen: Panikmache („Ihr Kind wird süchtig!“) oder klinische Fachliteratur, die kein Mensch nach einem langen Arbeitstag lesen möchte. Was fehlte, war etwas dazwischen: ruhig, praktisch, evidenzbasiert — und alltagstauglich.

Also habe ich es selbst gebaut. Das hier ist nurnochkurz.de — eine Plattform von einem Vater für andere Eltern, die sich Orientierung wünschen, ohne belehrt zu werden.

Der Ansatz

Was diese Seite anders macht

Es gibt genug Seiten, die dir sagen, dass Bildschirmzeit schlecht ist. Diese hier ist anders. Hier geht es nicht um Kontrolle, sondern darum, gemeinsam mit deinen Kindern Routinen und Selbstregulation aufzubauen.

  • Echte Wissenschaft, verständlich erklärt. Alle Empfehlungen basieren auf WHO, AWMF, AAP und weiteren Quellen — aber übersetzt in eine Sprache, die man am Küchentisch versteht.
  • Werkzeuge, die funktionieren. Der Medienvertrag, der Wochenplan — das sind keine theoretischen Konzepte. Ich nutze sie selbst in meiner Familie und habe sie dort getestet.
  • Kein moralischer Zeigefinger. Keine Panik, keine Schuldzuweisungen, kein Guilt-Tripping. Du bist hier richtig, egal wo du gerade stehst.
  • Der Name ist Programm. „Nur noch kurz!“ — den Satz kennt jede Familie. Ich sage ihn nicht mit Vorwurf, sondern mit Verständnis. Er ist der Ausgangspunkt, nicht das Problem.

Evidenz

Die wissenschaftliche Basis

Alles auf nurnochkurz.de basiert auf aktueller Forschung. Ich vereinfache, übersetze und mache es alltagstauglich — aber ich erfinde nichts dazu.

WHO

Erstmals klare Empfehlungen zur Bildschirmzeit für Kinder unter 5 — und die Erkenntnis, dass Bewegung, Schlaf und Medienzeit als Gesamtsystem betrachtet werden müssen.

AWMF-Leitlinie

Die umfassendste deutsche Leitlinie zur Prävention dysregulierten Bildschirmmediengebrauchs. Altersgestaffelte Orientierungswerte und die Empfehlung: aktive Medienbegleitung statt reiner Restriktion.

AAP „5 Cs“

Child, Content, Calm, Crowding out, Communication — ein differenzierter Beratungsrahmen, der individuelle Lösungen statt pauschaler Zeitlimits fördert.

UNICEF Innocenti 2025

Nicht die Bildschirmzeit allein ist entscheidend, sondern Online-Risiken, Nutzungsqualität und der familiäre Kontext. Chancen und Risiken gleichzeitig betrachten.

BZgA

Orientierungswerte für Familien und die Erkenntnis: Offene Gesprächskultur ist einer der stärksten Schutzfaktoren gegen problematische Mediennutzung.

Haltung

Was ich glaube

  • 1

    Bildschirmzeit ist nicht der Feind — fehlende Struktur ist es.

  • 2

    Kinder brauchen Begleitung, keine Überwachung.

  • 3

    Regeln funktionieren nur, wenn sie fair sind — für alle.

  • 4

    Der Übergang ist oft wichtiger als die Dauer.

  • 5

    Eltern brauchen Entlastung, nicht noch mehr Schuldgefühle.

Kontakt

Fragen, Feedback oder Ideen?

Ich freue mich über jede Nachricht — ob Lob, Kritik oder einfach ein Erfahrungsbericht aus deinem Familienalltag. Schreib mir.